MAD GRINNAZ  > ab 16.00 Uhr

Mad Grinnaz versprechen Big Tunes und Nice Riddims all night long. Als Resident Sound System im etablierten Roots Club im Hundertmeister in Duisburg an jedem ersten Samstag im Monat sind sie
Von chilliger Leichtigkeit bis hin zu extatischen Tanzeskapaden gibt es alles, was das Reggae-Herz begehrt. Mad Grinnaz stehen für die unendliche Reise von Roots bis Dancehall und zurück…und fangen dann gern von vorne wieder an…oder mixen eben beides.
Vor Jahren selbst der Massive entsprungen und in diversen Reggaeprojekten und Bands unterwegs gewesen, saugen die Jungs in nahezu mystischer Art und Weise, die Atmosphäre jedes Clubs und Festivals auf und sorgen für einen spürbar energetischen Austausch zwischen Publikum und Akteur…alles ist echt, denn die Party steht ganz klar im Vordergrund und so wirken die Grinnaz eben auch.
Dicker als in Ihrer Butze, einem eigenen Dubplate Studio mit Schneidemaschine, ist es nur auf der Bühne…und da gehören sie ohne Zweifel hin…
Are you mad enough ???

SANE GROUND  > ab 17.00 Uhr

Glaubwürdige und vielseitige Reggae-Rythmen, englische, deutsche und italienische Texte und eine extravagante Mischung von Musikern unterschiedlichster Herkunft und Mentalität: ein „gesunder Boden“ für diese Multi-Kulti Formation. Die Spannbreite lässt nichts zu wünschen übrig: alle Spielarten von Roots, Dancehall und Dub, die ihren Wiederklang in dem Sane Ground-typischen Soundgefüge finden. Es werden keine Dogmen akzeptiert, daraus ergibt sich die Vielfalt an Stilen, Stimmungen und Grooves, die leidenschaftlich und mit fundierter Live-Erfahrung in verschiedenen Sprachen präsentiert werden. Kraftvoll und bestimmt, geprägt von einem positiven und toleranten Lebensgefühl, bringt die achtköpfige Band einen erfrischenden, abwechslungsreichen und originellen Flow zu Gehör, der die drei „voices-of-Sane-Ground“ (Big Daddy Dave, Reeknow und Jazzy) seit 2006 auf einen „gesunden Boden“ stellt.
www.myspace.com/realsaneground


MAMA BOOM!  > ab 18.30 Uhr

MAMA BOOM! bittet zum kecken Style-Gang-Bang mit pumpenden Dancehall-Beats, oldschooligen Rockgitarren und geschmeidigen MC-Flows. Ihr Baby ist ein Bastard aus clubbigen Riddims, funky Rock´n´Roll und deutschsprachigen Texten. Lässig lümmelt das Balg zwischen allen Stühlen. Es macht Krawall, Du sollst ihm zuhören und es will, dass Du rockst. Boom! Auf der Bühne ist pure Energie angesagt: Sänger und Rapper Pascal zelebriert derwischgleich die große Rock'n'Roll-Show, Don DiNero sorgt für riffige Retro-Gitarren und spielt Melodica, am Schlagzeug schwitzt Steve LeMans, am Sub-Bass der HotStepper und am Laptop das Powerbook. Derbe dirrrrty, die BoomBoys!
"Jeder der später sagen will “Ich kannte die schon bevor sie so bekannt waren, jetzt finde ich die doof!” sollte sofort zugreifen und sich ein Exemplar sichern, denn lange kann es nicht mehr dauern." (reggae-town.de, 10/2007)
„"Ragga'n'Roll" nennen die vier Jungs ihren Sound zwischen Dancehall, Roots-Reggae, HipHop und dreckigem Rock, alles extrem fett und professionell produziert.[...] Trotz des Monster-Sounds vermitteln die Studio-Aufnahmen nur eine Ahnung von dem, was Mama Boom! live entfesseln. Der Sound ist härter - und egal, ob vor 20 Leuten oder vor 20000 wie im Juli beim Fanfest auf dem Heiligengeistfeld: Die Jungs sind begnadete Entertainer. Pascal erklärt das Geheimnis: "Wir nehmen uns selbst nicht zu ernst!"“ (Hamburger Morgenpost 08/2006)
“MAMA BOOM! alias Pascal und Don Di Nero rocken das Haus mit ihrem unwiderstehlichen Mix aus Dancehall und Rock´n´Roll.” (Bild am Sonntag, 02/2004)
“Wie konnte ein Jahr vergehen, bis dieser Sound an mein Ohr dringt? Dieser Sound, der so frisch, innovativ und allein deshalb so zu begrüßen ist. Pascal und Don Di Nero heißen die beiden jungen Hamburger, die sich Mama Boom! nennen und zu Hause an ihren Rechnern frickeln. Dabei entstehen schnelle Reggae-, Dancehall- oder HipHoplastige Beats. Mama Boom! machen an Genregrenzen so wenig Halt wie Asian Dub Foundation.” (bloom.de, Robert Kneschke 04/2005)

JAMAICA PAPA CURVIN  > ab 20.30 Uhr

Jamaica Papa Curvin wird gelegentlich als „Germanys Grandfather of Roots Rock Reggae“ bezeichnet, da in den letzten Jahrzehnten kein Jamaicaner so wie er den deutschen Roots-Reggae beeinflusste. 2005 gewann er den ersten deutschen "Reggaegrammy".

PHENOMDEN  > ab 22.30 Uhr
Modern Roots Reggae mit deutschen Texten, nein, schöner: mit schwiezerdütschen Texten ! Dennis ist mittlerweile viel mehr als ein Geheimtipp - in diesem Jahr beehrt er alle großen Festivals - und das aus gutem Grund: Texte über Liebe, Musik, persönliche Stimmungen aber auch politische Themen sind gepaart mit einer rasanten, energiegeladenen Bühnen-Show des erfolgreichsten Schweizer Reggaeexportes!


www.myspace.com/phenomden

FANTAN MOJAH & HOUSE OF RIDDIM
ab 00.00 Uhr

www.myspace.com/mojahfantan

"Wenn es nichts kostet, den Herrn zu preisen: Warum es dann nicht einfach tun?" Eine wahrhaft schwäbische Herangehensweise hat sich Fantan Mojah erwählt, um seine Botschaft unter die Menschen zu bringen. Mit seinem Debüt-Album "Hail The King" sichert er sich einen festen Platz in der Modern Roots-Szene.
Die Geschichte des Mannes, den man bei Live-Auftritten so gut wie nie ohne seinen Rucksack antrifft, beginnt Mitte der 70er Jahre im Süden Jamaikas: Owen Moncrieffe erblickt das Licht der Welt im ländlichen Parish St. Elisabeth. Hier wird das afrikanische Erbe gepflegt, was sich in Kultur und Musik spiegelt.
Owen entstammt einer christlichen Familie. Schon früh entdeckt er im Gesang ein Ventil und tritt bereits mit neun Jahren bei Konzerten in der Umgebung auf. Die Beziehung zu seinen Eltern bekommt den ersten Knacks, als er sich wenig später weigert, weiterhin mit in die Kirche zu gehen.
"Meine Mutter fand, dass ich immer nur Ärger gemacht habe", offenbart er im Gespräch mit dem Magazin Riddim. "Also bin ich abgehauen. Als Kind hatte ich bereits meinen eigenen Kopf und war es leid, ständig Prügel zu beziehen."
Die Herumtreiberei zwischen Bühne, Straße und Großmutter tut auch der schulischen Laufbahn nicht gut: In der achten Klasse setzt man den Schüler, der ohnehin nichts als eine Gesangskarriere im Kopf hat, vor die Tür.
1993 vollzieht Owen den logischen Schritt: Er zieht in die Hauptstadt Kingston, wo er sich bei einer Tante einquartiert, und heuert als Mädchen für alles beim Kilamanjaro Soundsystem an, wo er sich gelegentlich, bei Soundchecks oder zu später Stunde, selbst am Mikrofon versuchen darf.
Tagsüber verdingt er sich als Bäcker, später als Kanalarbeiter und Gelegenheits-Handwerker: "Es ist mir egal welche Arbeit ich mache, Hauptsache ich bestehle niemanden. Wenn es um Arbeit geht ... Ich kann alles. Später habe ich mir einen Rasenmäher zugelegt und immer wenn mich der Hunger plagte, bin ich losgezogen und habe anderen Leuten den Rasen gemäht."
In Anlehnung an Bounty Killer verpasst sich Owen zunächst den Alias Mad Killer und spuckt durchaus gewalttätige Texte. Erst später verschieben sich seine Prioritäten in die Conscious-Richtung. Die Begegnung mit Capleton, der ihn um 1997 rum unter seine Fittiche nimmt, trägt dazu wesentlich bei.
Aus Mad Killer wird Phantom, später - auf Anraten Capletons, der entschieden für einen spirituelleren Namen plädiert, Fantan Mojah, "Mi fans stand wit me and more Jah" Seiner Tante missfällt jedoch Fantans offene Hinwendung zum Rastafari-Glauben. Sie setzt ihn auf die Straße.
Fantan Mojah hält sich mit verschiedenen Jobs über Wasser, tritt zu jeder sich bietenden Gelegenheit auf, singt über populäre Riddims und macht sich mit seinen positiven, niemals frauenverachtenden Lyrics einen Namen. Sein Style verschmilzt seine ländliche Herkunft mit Härte und Brutalität des Großstadtlebens, wie er es in Kingston kennen gelernt hat.
Ende der 90er Jahre nimmt er diverse Singles auf. Die meisten werden jedoch nie veröffentlicht. Das ändert sich erst, als er bei Down Sound Productions unterkommt. Dessen Inhaber hatte angeblich eine göttliche Eingebung: Im Traum erschien ihm Haile Selassie und befahl, künftig heilsbringendere Musik zu veröffentlichen.
Fantan Mojah erscheint da als genau der richtige Mann für die inhaltliche Neuausrichtung: Er landet mit "Hungry", einer Hymne für die Armen, den ersten Hit. Der Tune führt wochenlang die jamaikanischen Charts an.
Das zugehörige Album "Hail The King", das unter anderem eine Kollaboration mit dem zu diesem Zeitpunkt inhaftierten Jah Cure birgt, avanciert zu einer der meist diskutierten Reggae-Veröffentlichungen des Jahres 2005.
Auch in den Folgejahren wird Fantan Mojah seiner Selbsteinschätzung voll gerecht: " Me full a vibes, man!" Er tourt durch die Karibik, Nordamerika und Europa, veröffentlicht fleißig weiter und steht auf den Bühnen nahezu aller wichtigen Festivals des Genres.
Ausgerüstet mit seinem Rucksack, versteht sich. Was darin wohl stecken mag? "Da ist nichts als Liebe drin. Und wenn ich ihn aufmache, strömt reine Liebe heraus."

Seit 2007 haben bei uns gespielt:

Nosliw & die Feueralarm Band

Uwe Banton & The Sharp Axe Band

International Reggae Artists

Don Bonn & Die Mafia

MAD GRINNAZ

MACKA B.

Dr. Ring Ding

Maxim & Band


Monkey Bizness

 DJ Flipp